Du bist Terrorist!

Es gibt Dinge auf / in dieser unserer Welt, die will man eigentlich gar nicht wissen und schon gar nicht akzeptieren:

Erst kürzlich haben wir herausgefunden, daß in Deutschland mehr als 82 Millionen versteckte (potenzielle) Terroristen wohnen. Du bist einer davon.

Quelle: Du bist Terrorist

Zugegeben, die dargestellte Situation ist (noch) übertrieben, aber im Zuge der globalen Entwicklung und der immer weiter gehenden Verknüpfung sind es letztlich nicht nur „staatliche Unternehmungen“ wie das BKA oder Geheimdienste, sondern auch private Unternehmen, die Daten missbrauchen können…

Weiter Hinweise: Die schöne neue Welt der Überwachung (Link gibt es leider nicht mehr)…

Deutschland, Du bist assozial!

Kinderfeindlichkeit in Deutschland wird gerade mal wieder in der Presse thematisiert, aber das Thema „Kinderfeindlichkeit“ ist nichts Neues: Gerichtsurteile gegen Kitas und Kindergärten, mißbrauchte Kinder und Mütter, die nicht ausreichend geschützt werden, die Liste ist lang und das Versagen der zuständigen Behörden und staatlichen Organe wird länger und länger ….

„Du bist Deutschland“ – Germania, quo vadis? Du kotzt mich gerade mal mächtig an!

Deutsch-Chinesische Ehe

Ich komme gerade aus meinen Flitterwochen zurück und möchte nun, da ein wenig Zeit vergangen ist mein kleines bürokratisches Resümee ziehen.

Wider meiner Erwartung ging am Ende alles doch recht schnell. Man bekommt mit genügend Nachdruck doch ein Visum ausgestellt. Hierfür im übrigen her(t)zlichen Dank!

Jedoch stellt sich mir folgende Frage: Warum so schwer?

Natürlich schützt Unwissenheit nicht vor Strafe, jedoch muss diese angemessen sein! Durch eine wirkliche nach Menschenverstand Lapalie hat sich folgendes Ergeben:
8 Wochen Bangen und Zittern mit vielen Tränen und schlaflosen Nächten. Man macht sich doch Sorgen…
Kosten: Alleine über 300,- € für Anwälte und ein in Höhe undefinierbarer Verdienstausfall.

Nun hatten wir Glück, dass wir das Spiel mit vielen Trümpfen gespielt haben und lediglich einen ziehen mussten. Ich frage mich allerdings, was wäre anderen Leuten mit weniger Kontakten und Möglichkeiten passiert? Ich bin überzeugt, dass viele Menschen in dieser Situation untergegangen wären…

Warum verstehe ich das Ganze eigentlich immer noch nicht? Weil Beamte aus anderen Landkreisen den Kopf mit dem Hinweis auf „Auslegung“ und „Einzelfallentscheidung“ schüttelten? Weil die Grundlage der Ablehnung mit einem Blick als unzutreffend hätte erkannt werden können? Weil ich einfach 10 Horrorwochen erlebt habe? Weil ich mir die Lösung selbst suchen musste? Sicherlich kann man „Ende gut – alles gut!“ sagen, jedoch zu welchem Preis?!?

Abschließend bleibt zu sagen: Hätte man uns einfach ein Bußgeld über 100,- oder 200,- € aufgebrummt, dann hätte ich mich nicht beschwert.

Falsches Parken bezahle ich ja auch – aber deswegen lasse ich mir doch nicht Führerschein und Auto wegnehmen…

Sebastian Hertz

Bezirksamt Hamburg Wandsbek

Sehr geehrter Leser,
aufgrund der Struktur meiner Webseiten und der Artikel „Familienglück und Kindersegen in Deutschland unerwünscht?„, „Bezirksamt Wandsbek, Sachbearbeiterin Frau (anonymisierte Beamtin Nr. 1)“ und „An das Bezirksamt Hamburg Wandsbek“ wird dieser Seite bei Google unter den Top 10 zum Suchbegriff „Bezirksamt Hamburg Wandsbek“ und „Bezirksamt Wandsbek“ gefunden.

Hiermit mache ich ausdrücklich darauf aufmerksam, das diese Seite weder die Seite des Bezirksamts Hamburg Wandsbek noch die Seite des Bezirksamt Hamburg Wandsbek – Ausländerangelegenheiten / Ausländerabteilung ist!

Das Bezirksamt Hamburg Wandsbek (bzw. die zuständige Stelle für Ausländerangelegenheiten) finden Sie unter:

Kundenzentrum 12 – Wandsbek (gesamter Bezirk Wandsbek)

Ausländerangelegenheiten
Schloßstraße 60, 22041 Hamburg
E-Mail: AuslaenderabteilungWandsbek@wandsbek.hamburg.de

Informationen zur zuständigen Ausländerabteilung (Link zum Zuständigkeitsfinder)

Link: Bezirksamt Hamburg Wandsbek

Stand der Informationen: 8. Januar 2008

An das Bezirksamt Hamburg Wandsbek


An das Bezirksamt Hamburg Wandsbek
Ausländerabteilung
z. Hd. Frau (anonymisierte Beamtin Nr. 1)

Sehr geehrte Frau (anonymisierte Beamtin Nr. 1).

Am 20. Nov.2007 suchte mein Sohn Sebastian Hertz mit seiner Verlobten, Frau Wei Z. Ihre Dienststelle auf, um das Visum von Frau Z. verlängern zu lassen. Dieses wurde abgelehnt, weil die junge Frau nicht mehr in Lübeck sondern jetzt in Hamburg studiert.

Frau Z. hat sich also nichts zu schulden kommen lassen, außer dass sie aus Unkenntnis nicht sofort ein neues Visum für das Studium in Hamburg beantragte.

Mein Sohn lernte Frau Z. vor etwa 4 Jahren kennen und lieben und lebt seit über 3 Jahren mit ihr zusammen. Im letzten Jahr wurde die Verlobung gefeiert und die Hochzeit für den 2. Mai dieses Jahres geplant und mit dem Standesamt in Schloss Ahrensburg abgesprochen .

Das Glück und die Zukunft dieser beiden jungen Leute hängt also von der Verlängerung eines Visums ab!

Unsere Familie lebt seit über dreihundert Jahren in Hamburg und viele ihrer Mitglieder (Reeder, Kaufleute, Physiker) haben sich um diese Stadt verdient gemacht, wie es das Wappen am Rathaus bezeugt.

Auch meine Söhne haben die Tradition fortgesetzt, der eine als Mitbegründer des Miniatur-Wunderlandes in der Speicherstadt und der andere als Kaufmann wie sein verstorbener Vater.

Es wäre schön, wenn die Verwaltung der weltoffenen und toleranten Stadt Hamburg eben genau dieses auch in der Praxis bewiese.

Sollte Ihre Dienststelle nicht kompetent sein, bitte ich Sie, mir eine zuständige zu nennen.

Gerade Sie, als Frau werden dafür Verständnis haben, dass ich meine zukünftigen Enkelkinder hier in unserem Land und nicht in weiter Ferne aufwachsen sehen möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Hertz-Jirka

Dieser Brief bedarf wohl keines weiteren Kommentars. Er wurde dem Bezirksamt Hamburg Wandsbek heute persönlich zugestellt…

Mehr zum Thema:

Bezirksamt Wandsbek, Sachbearbeiterin Frau (anonymisierte Beamtin Nr. 1)

Es wird spannend! Schon am 29.11.2007 war mein Bruder im Bezirksamt Wandsbek und hatte die Stellungsnahme zur Anhörung vom 20.11.2007 persönlich abgegeben:

Stellungsnahme zur Anhörung vom 20.11.2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie ich in unserem Gespräch am 20.11.2007 mitteilte, habe ich leider keinerlei Kenntnis darüber gehabt, dass ich einen Universitätswechsel anmelden muss, zumal ich weiterhin im Bereich Musik studiere (Diplommusikerziehung) und meine Leistungen aus Lübeck voll anerkannt wurden. Auch das Hamburger Konservatorium wusste nicht, dass dieser Wechsel anzeigepflichtig ist. Dennoch verstehe ich natürlich, dass dies mein Verschulden ist und akzeptiere auch, dass ich ein Bußgeld zahlen muss.

Dennoch empfinde ich die Tatsache, meine Aufenthaltserlaubnis sowie meine Arbeitserlaubnis dadurch verloren zu haben als zu hart und unangemessen, da ich mir niemals etwas habe zu Schulden kommen lassen und ich habe alle meine Prüfungen am Hamburger Konservatorium mit „sehr gut“ abgeschlossen. Ich studiere sehr ernsthaft und werde im Oktober 2008 mein Studium abschließen. Unser Direktor Prof. Dr. Müller-Arp wird Ihnen gerne – so fern Sie es möchten – meine Leistungen und mein Engagement schriftlich bestätigen.

Ich möchte Sie bitten, mir wieder eine Aufenthaltsgenehmigung für 6 Monate sowie eine Arbeitserlaubnis zu erteilen. Ich benötige diese Aufenthaltsgenehmigung, da mein Verlobter (Sebastian Hertz, deutscher Staatsbürger, geb. 18.10.1980, wohnhaft xxx, xxx Hamburg) und ich am 02.05.2008 heiraten werden. Der Termin ist beim Standesamt Ahrensburg reserviert und wir stellen gerade alle notwendigen Unterlagen zusammen.

Da wir gerade gemeinsam in eine neue Wohnung in der xxx Straße xx umziehen, sind wir beide auf das Geld, das ich verdiene, dringend angewiesen.

Aus diesen Gründen bitte ich Sie meinen Fall zu prüfen und hoffe auf eine positive Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

Eine Antwort der zuständige Sachbearbeiterin Frau (anonymisierte Beamtin Nr. 1) im Bezirksamt Hamburg Wandsbek zu dieser Stellungnahme steht bis heute aus!

Auch der heutige Besuch im Bezirksamt Hamburg Wandsbek verlief leider erneut erfolglos, es war nicht einmal ein kurzes persönliches Gespräch möglich. Dafür aber die Mitteilung, man habe ja so viel zu tun und Sebastian möchte doch telefonisch einen Termin vereinbaren – ein Unterfangen, das bereits seit dem 21.12.2007 erfolglos verläuft… Dafür tickt aber die Uhr, denn je länger die Angelegenheit verschleppt wird, desto schwieriger wird es, den Hochzeits-Termin zu halten.

Stellt sich natürlich die Frage, was mit einer solchen „Hinhalte-Taktik“ erreicht werden soll? Die Hochzeit kann das Bezirksamt Hamburg Wandsbek eh nicht verhindern, denn die beiden könnten ja auch in China heiraten. Allerdings hätte das folgende Konsequenzen:

  • Ein Großteil der Familie könnte wegen des weiten Fluges nicht teilnehmen.
  • Die bereits geplante und gebuchte Hochzeitsfeier hier in Deutschland fällt aus.
  • Nach der Hochzeit in China könnte mein Bruder nur alleine zurück kommen und müsste dann erst einmal alle Formalitäten klären. Wei würde irgendwann dann eine dauerhafte Aufenthalt-Genehmigung bekommen und könnte nach reisen. Ergebnis: Die beiden sehen sich ein halbes Jahr (oder vielleicht sogar länger?) nicht und sie wird ihr Studium verlängern dürfen…

Wozu also der ganze Unsinn, der hier in Deutschland passiert?

Familienglück und Kindersegen in Deutschland unerwünscht?

Eigentlich will mein Bruder im Mai heiraten, aber da kommt doch mal wieder unsere Bürokratie dazwischen – und das nicht zu knapp!

Wei (meine zukünftiger Schwägerin) ist Chinesin und nebenbei eine hochbegabte Sopranistin aus Shanghai, die seit September 2003 in Hamburg lebt und seit Oktober 2004 in Deutschland studieren durfte:

  • 2003 Aufnahme am Hamburger Konservatorium für das chinesische Studienjahr
  • 2004 Wechsel an die Musikhochschule Lübeck
  • 2006 Hamburger Konservatorium; Aufbaustudium Gesang und Diplom Musikerziehung, Unterricht bei Jeanette Scovotti

Nun haben sie und mein Bruder aber einen Formfehler begangen und den Wechsel an das Hamburger Konservatorium vorher nicht von der Ausländischen Abteilung im Bezirksamt Wandsbek genehmigen lassen, was zu einer schweren Schelte seitens der Behörden geführt hat:

Anhörung gemäß § 28 Hamburgisches Verwaltungsgesetz (HmbVwVfG) vom 09.11.1977

Name : Z.
Vorname : Wei
Geb. am : 23.10.1980 in Shandong
Staatsangeh. : chinesisch (479)

Sehr geehrte Frau Z.,

es ist beabsichtigt, Ihren Antrag auf Verlängerung Ihrer Aufenthaltserlaubnis abzulehnen und sie zur Ausreise aufzufordern, außerdem ist der Erlass eines Bußgeldbescheides vorgesehen.

Begründung:
Sie geben bei Ihrer heutigen Vorsprache an, seit April 2006 in Hamburg das Studienfach Gesang AK am Hamburger Konservatorium zu studieren. Ihre Aufenthaltserlaubnis berechtigt lediglich zum Studium im Fach Lehramt an Gymnasien Gesang an der Musikhochschule Lübeck. Es handelt sich hier um einen nicht genehmigten Wechsel des Studienfaches und Studienortes. Somit ist Ihre Aufenthaltserlaubnis erloschen.

Ihnen wird vor Erlass eines rechtsmittelfähigen Bescheids Gelegenheit gegeben, sich bis zum 04.12.2007 schriftlich oder “nach vorheriger Terminabsprache“ mündlich zur Niederschrift zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen zu äußern. Sollten Sie von Ihrem Äußerungsrecht keinen Gebrauch machen, wird nach Aktenlage entschieden.

Es wird darauf hingewiesen, dass es nach § 82 Abs. 1 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) vom 30.07.2004, BGBI. I S. 1950 dem Ausländer obliegt, seine Belange und für ihn günstige Umstände, soweit sie nicht offenkundig oder bekannt sind, unter Angabe nachprüfbarer Umstände unverzüglich geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist geltend gemachte Umstände und beigebrachte Nachweise können unberücksichtigt bleiben.

Mit freundlichem Gruß

Und wo liegt nun das Problem? Ohne gültige Aufenthaltserlaubnis bescheinigt das Deutsche Konsulat in China nicht Wei´s Geburtsurkunde und die Ledigkeitsbescheinigung aus China… Papiere, ohne die man in Deutschland nicht heiraten darf.

Mehr zu dem Thema gibt es dann morgen, wenn die beiden erneut beim Amt in Hamburg Wandsbek – bei der zuständigen Sachbearbeiterin – vorgesprochen haben.

Soviel aber schon mal vorab: „Kampflos“ lasse ich es mir ganz bestimmt nicht nehmen, der Hochzeit meines „kleinen Bruders“ im Mai beizuwohnen, denn er hat eine ganz tolle und süße Frau (und einen echten Gewinn für die „Weltstadt Hamburg“ noch dazu) gefunden!

Der Bundestiger – Äh Adler …

Kluger Vogel? Dummer Vogel? Virtueller Vogel!!!!

Und als solcher eigentlich doch ganz schön schlau, der Bundesadler… Auf die meisten Fragen weiß er durchaus kluge Antworten zu geben – weiß er mal keine rechte Antwort, dann windet er sich dennoch geschickt aus der Affäre – der Adler muss zuviel mit Politikern zu tun gehabt haben ;-)

Gefunden via Jens Hartwig – Blogstrecke 101