Headline-Optimierung für Suchmaschinen und User: Inverses Cloaking

Nun bekommen also Suchmaschinen-Optimierer langsam aber sicher Konkurrenz. Zu „erstaunlichen neuen Erkenntnissen“ kommt Spiegel.de in seinem Artikel: OPTIMIERTE NACHRICHTEN: Google statt Witz:

Was eine gute Überschrift auszeichnet, darüber wird bei Journalistenseminaren ausgiebig gestritten. Die einen stehen auf Sprachspiele, die anderen auf freche, direkte Ansprache. Nachrichtenschreiber mögen’s hingegen eher klar und sachlich. Der Streit ist lösbar – zumindest wenn man die Texte online publizieren will und auf eine große Leserschaft zielt. Denn dann sollten die Headlines möglichst auf die Belange von Nachrichten-Suchmaschinen optimiert werden, damit sie leicht gefunden werden.

In dem Zusammenhang habe ich in einem einschlägigen Forum eine interessante Überlegung gefunden: Sind wir bald soweit, das wir „inverses Cloaking“ benutzen?

Zuerst einmal: Was ist Cloaking?

Cloaking nennt man die Technik, einer Suchmaschinen Inhalte zu zeigen, die man dem Leser einer Seite nicht zeigt. Ein perfektes Beispiel hatte BWM auf seinen Doorway-Seiten geliefert: Doorway pages von BMW, das Google-AUS! SEO nun auf Jobsuche?. Während der User mittels Java-Script auf die BMW-Hauptseite weiter geleitet wurde, bekamen Suchmaschinen eine „Anhäufung“ von Begriffen „serviert“, um eine Relevantz zu verschiedenen Begriffen (z.B. Gebrauchtwagen) festzustellen.

Inverses Cloaking“ bezeichnet das Gegenteil: Man zeigt dem User einen Inhalt, den Suchmaschinen gar nicht erst sehen. Das ganze funktioniert z.B. über Grafik, die ganz normal auf der Seite mit ausgegeben wird. Da Suchmaschinen aber Inhalte einer Grafik (eines Bildes) nicht erfassen könne, kann man so einen Titel zusätzlich angeben, der interessanter als die „Keyword-Optimierung“ für die Suchmaschine wirkt.

Wird dieser zweite Titel in der Description mit eingebaut, dann findet sich der Text sogar in den Suchmaschinen-Ergebnissen wieder (um den Suchenden anzusprechen), hat aber lange nicht die „Relevanz“, die durch die eigentliche Keyword-Optimierung erreicht wird.

Ist das wirklich die Zukunft? Wer weiss…

4 Antworten auf „Headline-Optimierung für Suchmaschinen und User: Inverses Cloaking“

  1. Ich verstehe das ganze Problem nicht nicht, wer gut schreiben kann der vermag wichtige Stichworte mit Verve verbinden.Etwa: „SEO, der mit Google tanzt“ zum Thema Google-SEO.

    Oder zum Thema Cloaking: „Cloaking und weitere SEO-Methoden aus der Kloake“.

    Oder noch kürzer: „Google zu Cloaking: Igitt!“ bzw. „Klo-King? Jain, Cloaking“.

  2. Ja, ich denke inverses cloaking wird auf Dauer immer wichtiger werden. Ich sehe das in letzter Zeit öfter: inverses cloaking über ein Bilder. Es ist schon erstaunlich wie detailiert man eine Seite aufbereiten muss, wenn man vernünftige Ergebnisse erzielen will.

  3. A propos: Google statt Witz. Ich finde die Headlines oftmals ganz witzig. Insbesondere dann, wenn sich der Redakteur von keinem Keyword trennen kann und alle in den Titel presst :-)

  4. lol wenn man BMW in den referenzen seiner SEO partner liest sollte man sich wohl besser neu orientieren.

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