Rezept: Bräterkuchen, Döppekooche, Dibbelappes, Dippekuche, Küles, Kulles

Ist gar nicht lange her, da war ich bei der Oma meines Patenkindes zum eingeladen. Organisiert hat das Ganze “Papa “ …

So oder so hatte Uli schon lange vom Bräterkuchen vorgeschwärmt und so war ich sehr gespannt auf die Einladung! Zu Essen gab es das folgende Gericht:

Bräterkuchen, oder auch Döppekooche, Dibbelappes, Dippekuche, Küles, Kulles

Zutaten (für 4-5 Personen):

  • 2 kg Kartoffeln (vorzugsweise mehlig kochend)
  • etwa 1/2 Liter Milch
  • 2 Eier
  • 1 altes Brötchen
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 250 g durchwachsener Speck
  • Öl
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Zubereitung:

Kartoffeln und Zwiebeln schälen und zerkleiner, das Brötchen in der Milch einweichen, Speck würfeln. Kartoffeln, Zwiebeln und das Brötchen mit einem Mixer / einer Reibe zerkleinern und die Eier unter die Masse mischen. Die Masse “vorsichtig” mit Salz (weil der Speck auch noch Salz abgibt) und Muskat-Nuss sowie Pfeffer (vorzugsweise aus der Mühle) abschmecken.

Den Speck im Öl in einen Bräter anbraten, die Wände ebenfalls mit dem Öl bestreichen und dann den Teig in die Form einfüllen. Im vorgeheizten Backofen wird die Masse bei 200° Celsius etwa 1,5 Stunden gebacken, bis sich eine gold-braune Kruste gebildet hat.

Dazu gibt es – wie “Oma Kutting es macht” – am besten selbst gemachtes Apfelmus (notfalls muss halt auch Apfelmus aus dem Glas herhalten).

Wie Uli schon anmerkte, kann man reichlich davon Essen, allerdings habe ich in der “Fassungsmenge” meinen Freund Uli ganz klar als überlegen anerkennen müssen…

PS: Ein Foto werde ich nach reichen, sobald ich das erste mal dazu gekommen bin, einen Bräterkuchen selbst zu machen…

6 Replies to “Rezept: Bräterkuchen, Döppekooche, Dibbelappes, Dippekuche, Küles, Kulles”

  1. OK, OK, den mit der “Fassungsmenge” habe ich wohl verstanden. Aber Hauptsache es hat Dir geschmeckt… ;-)

  2. Ich kenne dieses Rezept auch :)
    …nur nehme ich noch Speck in dünnen Scheiben, lege damit den Bräter oder die Auflaufform aus, darauf kommt dann die oben vorgestellte Kartoffelmasse und ab in den Backofen…

  3. So, hab das Rezept meiner Frau gegeben. Bin mal neugierig wie das Ergebnis aussieht. Hoffe das es genau so lecker wird wie es beschrieben ist. Ja die alten Rezepte von Oma sind immer was besonderes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.