Wir haben fertig: Italien!

190 m² Modellfläche
1 Jahr Planung
Bauphase: Anfang 2013 – Herbst 2016
180.000 Arbeitstunden Bauzeit
Über 4 Millionen Euro Baukosten
80 am Bau beteiligte Mitarbeiter
4 Computer
ca. 50.000 LEDs
450 Häuser und Brücken (handgefertigt)
30.000 Figuren
400 Autos
10.000 Bäume
25 Knopfdruckaktionen
3 Tonnen verarbeiteter Gips
ca. 70 Kilometer verbaute Kabel
2.400 Meter Gleislänge
25.000 Gleisnägel
ca. 110 Züge
ca. 800 Waggons
110 Signale
404 Weichen

Das sind die Details: Italien

Olympische Spiele – wie Hamburg alleine gelassen wurde …

Da war die Überraschung groß am Sonntag! Und ungläubig habe ich mit vielen anderen auf die Monitore in der Arena am Hamburger Volkspark gesehen!

Wir waren alle dort, um die – laut Umfragen – immer noch sichere Entscheidung pro Olympische und Paralympische Spiele 2024 zu feiern. Noch am späten Nachmittag sah doch alles noch so gut aus:

Nach den Ergebnissen der Umfrage der „Forschungsgruppe Wahlen“ haben sich 56 Prozent aller Abstimmenden für die Teilnahme Hamburgs an der Olympia-Bewerbung ausgesprochen.

Quelle: ZDF Sport – Umfrage: Mehrheit für Olympia 2024 in Hamburg

Die ersten 1000+ Stimmen sind ausgezählt und schon ist ein kleines Plus für ein Nein vorhanden. In den folgenden Minuten, Stunden wird daraus eine immer größerer Differenz und am Ende fehlen über 21.000 Stimme für Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg.

Fakten des vorläufigen Endergebnisses vom 29.11.2015:

Abstimmungsberechtigte 1.300.418
Abstimmungsbeteiligung 50,1%
Gültige Stimmen 650.106
Ungültige Stimmen 1.483
JA 314.468 48,4 %
NEIN 335.638 51,6 %

Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein – Olympia-Referendum in Hamburg

Wie konnte das passieren fragt man sich und mit einem Mal ist (fast) ganz Deutschland bestürzt darüber, das nach München nun auch Hamburg die Olympischen Spiele „abgewählt“ hat!?

Die Liste „ungünstiger Umstände“ ist lang:

  • Das Attentat von Paris am 13. November 2015
  • Anstieg der Flüchtlingszahlen auf über 800.000 p.a.
  • Die Bestechungsskandale in der FIFA
  • Das gekaufte Sommermärchen (Fußball WM 2006)
  • Doping-Skandal in Russland

sind sicherlich wichtige Punkte, welche die Menschen in Hamburg bewegt haben. Aber die Unterstützung in der Bevölkerung für Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg war viel größer! Wo sind all diese Stimmen am Ende geblieben?

Dafür müssen wir einen genaueren Blick auf Hamburg werfen: In Hamburg wird eigentlich gut kalkuliert, es wurde und wird hier viel Geld verdient und gewissenhaft gearbeitet! Das Hamburger Ehrenwort, der Handschlag zählt hier auch heute noch!

… Immer? Nein, nicht immer, denn die Politik hat in der ganzen Deutschen Bevölkerung schon vor langer Zeit das „absolute“ Vertrauen verloren. Und daran sind selbstverständlich auch Projekte wie die Elbphilharmonie schuld. Der regierende Senat hat das Projekt nur „geerbt“, aber er hat aus dem Erbe auch gelernt. Zuviel vielleicht? War es zu viel Wahrheit für die Hamburger, als Olaf Scholz am 8.10.den Finanzreport für Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg vorgestellt hat? 1,2 Mrd Euro sollte der Plan alleine Hamburg kosten! Der Bund sollte weitere 6,2 Mrd Euro dazu legen, damit die Stadt die Aufgabe für ganz Deutschland „überhaupt bewältigen kann“. Unterm Strich sollte das Projekt sogar 11,2 Mrd Euro kosten! Viel Geld, sehr viel Geld!

Hamburg hat sich nach dem Votum des DOSB in der Paulskirche am 21.03.2015 auf eine Bewerbung für Deutschland als Austragungsort 2024 vorbereitet und die entsprechenden Konzepte erarbeitet.

In einem nie da gewesenen Marathon wurden Bürger informiert und wurde mit den Bürgern ein so nachhaltiges Konzept für 2024 entwickelt, das selbst die Konkurrenz in Amerika das Handtuch geworfen hat. Und dabei war Boston vermutlich der größte Konkurrent, wenn man davon ausgeht, dass die Agenda 2020 kein „Windei“ ist?

Wie gut dieses Konzept war, das lohnt sich auch jetzt noch einmal nachzulesen, denn es geht in die Tiefe und berücksichtigt viele Aspekte (bestimmt noch nicht alle, aber das werden wir nun nicht mehr perfektionieren müssen).

Um es auf den Punkt zu bringen, die dünne Mehrheit (immerhin gerade mal 25,81 % der Hamburger Wahlberechtigten) hat es geschafft, das Referendum zu kippen! 24,18 % der Hamburger haben sich für Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg ausgesprochen und satte 49,9% der Menschen hatten Angst oder es war ihnen egal (eine genauere Untersuchung wäre echt interessant!!!).

Viele hatten Angst! Vor allem Angst vor den Kosten und sie wurden wieder und wieder in ihrer Angst bestätigt. Die Medien (auch jene, die heute Bestürzung über die Absage zeigen) haben ihren Teil beigetragen! Aber am schwersten für die Hamburger war das lange Schweigen aus Berlin! Ein klares und deutliches Bekenntnis zu deutschen Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg hat gefehlt! Aus Berlin kamen nur Gerüchte, dass man den Finanzplan ablehnen würde! Das war der Dolchstoss für das Hamburger Referendum. Was sollten die Hamburger Bürger denn sonst tun? Keine Finanzierung? Dann halt nicht, weil den Brocken wollten Hamburger Wähler nun einmal nicht alleine Tragen – die Katze im Sack kaufen! Danke nach Berlin für diese Steilvorlage an Nolympia, das war das Argument, welches die Gegner brauchten, um neben Terror-Angst und Korruptionsbestürzung endgültig dafür zu sorgen, dass die Wähler den Mut verlieren:

Niemand kann von Hamburg fordern, Olympische und Paralympische Spiele 2024 alleine zu finanzieren! Hier ging es um eine deutsche Bewerbung! Wo war denn Deutschland? Hätte man in Berlin wirklich die Spiele gewollt, es wäre kein Problem gewesen, über viele Jahren 6,2 Mrd Euro bereit zu stellen.

Ja, Hamburg hätte viel profitiert, aber vor allem hätten die Welt und der Olympische Gedanke viel davon gehabt, denn auf nie dagewesene Weise wäre Olympia benutzt worden, um ein einmaliges, nachhaltiges und integratives Konzept umzusetzen und damit der Olympischen Bewegung (und ganz bestimmt auch vielen weiteren Großveranstaltungen) eine ganze neue Perspektive zu geben!

Die Projekte, die auf der Strecke bleiben werden:

  • – Auf dem Kleinen Grasbrook werden keine 8000 Wohnungen errichtet werden. Der geplante Vorzeigestadtteil in Sachen Nachhaltigkeit und Inklusion wird (mit barrierefrei Gebäuden und höchsten energetischen Standards) nicht entstehen, weil sich Hamburg die alleine dafür ca. 2 Mrd Euro gar nicht leisten kann (immerhin müssten dafür auch eine Menge Hafenbetriebe verlagert werden).
  • – Eine U-Bahn bis zum Grasbroock oder gar bis Harburg wird es ohne „Olympic City“ auch nicht geben…
  • – Veddel wird nicht über Unterführungen und Brücken an den Gradbrook angeschlossen, denn dort wird es nun nichts mehr geben.
  • – Verschiedene Baumaßnahmen an U- und S-Bahnhöfen der Stadt entfallen.

Andere Projekte werden zwar weiterhin geplant werden, aber es bleibt abzuwarten, wie schnell diese nun umgesetzt werden können:

  • – Der Neubau des Bahnhof Altona
  • – Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die dadurch frei werdende Fläche für neue Wohnungen
  • – Wohnungsbau in Hamburgs Osten: In den kommenden zehn Jahren sollen bis zu 20.000 Wohnungen in dem Gebiet zwischen Hauptbahnhof und Mümmelmannsberg gebaut werden.

Als beteiligter Mitkämpfer stehe auch ich nun da und frage mit vielen anderen: Wieso regt sich jetzt erst die uns umgebende Welt? Wo war die Unterstützung in den letzten Wochen? Und wo war Deutschland?

Wir haben (fast) alleine gekämpft (positiv wahrgenommen habe ich nur das Hamburger Abendblatt) und haben gebeten und gebettelt um ein Signal aus Berlin …

Schade, das es nicht kam!

Welches Leben ist wieviel wert?

LibanonEine bittere Feststellung, aber leider nicht unbegründet:

Wenn Europa nur wüsste, dass für diese Flüchtlinge jede Nacht in den vergangenen zwei Jahren so war wie die Nacht des 13. November in Paris. Aber schlaflose Nächte sind nur wichtig, wenn dein Land es schafft, dass die ganze Welt in den Farben seiner Fahne erstrahlt.

Diese Worte stammen von Elie Fares, einem gerade mal 26 Jahre alten Arzt in Beirut. In einem Blogbeitrag schreibt er über das Attentat von Paris und das vorangegangene Attentat in Beirut, bei dem am Donnerstag 45 unschuldige Zivilisten starben.

Der Beitrag ist kein Vorwurf an die westliche Welt, sondern vor allem an die eigenen Welt, die ihn umgibt und so fällt sein Fazit entsprechend bitter aus:

Aber die Wahrheit ist, wir sind ein Volk, das sich nicht einmal um sich selbst sorgt. Wir nennen es Gewöhnung, aber das ist es nicht wirklich. Wir nennen es „neue Normalität“, aber wenn das die Normalität ist, soll sie zur Hölle fahren.
In einer Welt, die sich nicht um arabische Leben schert, stehen Araber in der vordersten Frontlinie.

Wer so leben muss, bei dem ist es doch kein Wunder, wenn er sich irgend wann auf die Flucht begibt?

Quelle: SZ – Sind arabische Leben weniger wert? (Übersetzung: Jannis Brühl)
Der ganzen Beitrag ist im Original (englisch) hier zu lesen.

Wie blöd Du bist!

Nach den unfassbaren Ereignissen in #Paris und Le Pen heute wohl aktueller den je!
Gebt #PEGIDA keine Chance! #Flüchtlinge und #Terroropfer fürchten den gleichen #IS …

Liebe Carolin Kebekus, danke für diesen tollen – aber auch mutigen Beitrag!

Passt ebenfalls zum Thema – PEGIDA am 16.11.2015:

Wer den Terror von Paris nicht mit der Flüchtlingswelle und dem Islam zusammentue sei ein „Vollidiot“, dem „Blut an den Händen“ kleben werde. Die Bundesregierung sei auf dem Weg zu einem „Etno-Suizid“ (Menge klatscht ausdauernd). Merkels Willkommenskultur sei mit den Anschlägen von Paris gescheitert (Minutenlanges „Merkel muss weg“ aus der Menge). „Sie haben Ihren Amtseid gebrochen, treten Sie zurück“ (Rufe „Volksverräter“). Die Grenzen müssten geschlossen werden, alle Flüchtlinge sich registrieren (Menge: „Abschieben, abschieben“).

Quelle FAZ: Aus diesem Schoß kann etwas kriechen

5 Ringe im Stadtpark

Am 8. November 2015 haben wir uns mit vielen tausend Menschen im Hamburger Stadtpark getroffen und wunderschöne Bilder um die ganze Welt gesendet!

Hier gibt es noch mehr zur Aktion 5-Ringe für Hamburg.

„Fast gut“ gemachtes Apple-ID fisching …

Apple ID Fishingmail

Apple ID Fishingmail

Habe heute schon die zweite E-Mail bekommen. Sieht auf den ersten Blick sogar recht glaubhaft aus, wenn da nicht das eine oder andere Problem wäre:

Das Subjekt

überprüfen Sie Ihre Apple ID.

und die Anrede

sehr geehrter Stephan Hertz,

Auch die Amerikaner schreiben das erste Wort eines Satzes gross!

Weitere Textfehler

auf Ihrer Apple-ID xxx anmelden

… sich mit Ihrer Apple-ID …

Daher bitten wir Sie um Ihr Konto zu überprüfen.

Bitte worum bittet ihr? ;-)

Und das schönste, der Link:

Apple ID Fishingmail Link

Apple ID Fishingmail Link

Und die Moral von der Geschicht? Wer zweimal hin schaut, den betrügt man nicht …

Dear Future Generations: Sorry!

Jeder Baum, den wir fällen, ist ein Baum zuviel! Nicht der erste Film oder Aufruf zu dem Thema – HOME ist so aktuell wie nie zuvor!

Ein wirklich bewegender Kommentar von Prince Ea zum Thema…

standfortrees.org

Star Wars 7: Das Erwachen der Macht

Im Dezember 2015 ist es soweit: Die Story setzt zeitlich nach „Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und erzählt den weiteren Verlauf der Geschichte. Wir dürfen uns also u.a. auf ein Wiedersehen mit Luke, Han Solo und Chewbacca freuen.

Da weißt Du bescheid!

Termine-Ankündigungskarten ohne Termin

So kann man Handwerker-Termine auch ankündigen…

Diese Woche aus dem Briefkasten geholt…

Also, die wollen wohl gleich zweimal bei mir das Trinkwasser testen (vielleicht ja in Bad und Küche?).

Am besten halten Sie sich schon mal bereit, wir kommen dann zwischen April und Dezember?

Ja ne, ist klar! Wo ist der Fehler?

Spiele in Hamburg

Homepage von www.spiele-in-hamburg.de

www.spiele-in-hamburg.de

Das wir uns für Olympische Sommerspiel in Hamburg 2024 / 2028 einsetzen ist ja nicht mehr ganz neu. Neu ist aber unsere Webseite – runderneuert und nun in feinstem HTML5 umgesetzt. ;-)

Schaust Du: www.spiele-in-hamburg.de