Tatort Italien 2006: Doping-Skandal Österreich

Zwei Österreicher Biathleten sind spurlos verschwunden, eine Tüte mit Spritzen fliegt während einer - / Doping-Razzia der Italienischen Polizei aus dem Fenster und dann kommt es in der Nacht auch noch zu einer spektakulären Verfolgungsjagd: Walter Mayer, der Trainer der beiden Athleten Wolfgang Perner und Wolfgang Rottmann, flieht vor der Polizei und kracht dabei in eine Straßensperre: Zwei kaputte Autos und Walter Mayer nun im Gefängnis.

Wieso dopen Athleten überhaupt noch so kurz vor oder während der Spiele? Jeder muss doch damit rechnen, getestet zu werden. Logische Konsequenz: Der Ausschluss und Sperren. Vielleicht sind die Strafen ja immer noch nicht hoch genug? Ich für meinen Teil wünsche Herrn Mayer auf jeden Fall einen angenehmen Aufenthalt im Italienischen Gefängnis….

Doping und seine Wirkstoffe. Verbotene Arzneimittel im Sport.

3 Antworten auf „Tatort Italien 2006: Doping-Skandal Österreich“

  1. Nach aktuellen Informationen soll er ja nun aufgrund von Suizidgefahr unter psychologischer Aufsicht stehen. Klasse. Da ruiniert der feine Herr Mayer seine eigene Psyche und die seiner „Schützlinge“ gerade mit.

  2. Die Athleten dopen nicht kurz vor den Spielen, sie dopen meist kurz vor den Wettkämpfen. Es gibt kaum Sportler, die absolut nichts nehmen. Meistens sind es nur Vitamin-Preparate, manchmal auch verboten Stoffe in so geringen Mengen, dass sie nicht nachgewiesen werden können. Und wenn man sich als Sportler verschätzt und doch etwas zu viel nimmt, dann kommen die Behörden bei Dopings-Tests darauf. Das ist das Problem. Walter Mayer ist übrigens noch nicht im Gefängnis. Er hat, und das muss jedem klar sein, keine verbotenen Mittel verabreicht, sondern durch UV Licht bestrahltes Blut verabreicht, was aber nicht minder illegal ist.

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