Mit dem Rauchen aufhören – aufgehört!

Mein Fazit nach über einem Jahr:

Heute (nach 418 Tagen) würde ich mal behaupte, ich bin weg – ganz weg! Bis heute habe ich eine sehr intensive Abneigung gegen Rauch und beginnen sofort zu husten, wenn jemand in meiner Umgebung raucht. Schmachter? Komplette Fehlanzeige! Und froh bin ich, es geschafft zu haben, bevor man fast nirgends mehr rauchen durfte… Im Winter draußen vor der Tür stehen müssen? Nein Danke! ;-)

Und wo ist jetzt der Harken? Es wird noch sehr lange dauern, bis ich die 2 mal acht bis zehn Kg für die beiden (der erste erfolgreiche war vor der Geburt meiner ersten Tochter) Aufhör-Versuche wieder los bin … Warum ich damals wieder angefangen hatte? Als diese Entwicklung ihren Anfang nahm…

Also: Wer will und sich seinen Weg sucht, der wird es auch schaffen!

Kollateraler Langzeitschaden durchs Nicht-mehr-rauchen?

Irgendwie ja, aber hoffentlich auch nein! Wo liegt das Problem? Wieder in der gewohnten Umgebung und nach nunmehr 5 Wochen ist es nicht der körperliche Entzug, der zu schaffen macht, sondern vielmehr das Ringen mit den Gewohnheiten. Kein Kampf, den man(n) nicht gewinnen kann, aber die Folgen sind doch etwas überraschend und unvorhergesehen:

Im Moment kann ich mich abends kaum noch darauf konzentrieren, das zu erledigen, was ich mir längst vorgenommen und geplant habe. Das neue Theme für diesen Blog ist nur ein Beispiel: Seit Wochen steht es (habe während des Urlaubs mit dem Layout begonnen), aber noch fehlen Kleinigkeiten und die Anpassung einiger Spezial-Seiten. Der Kampf gegen alte Gewohnheiten (Kippe am Rechner) kostet so viel Kraft, das im Moment nichts mehr übrig bleibt, um kreativ tätig zu sein. Routine geht ja noch, aber wirklich Konstruktives / Kreatives ist kaum drin….

Warum ist es hier oben in Hamburg eigentlich so kalt…. ?

Rauchfrei seit nunmehr 28 Tagen…

… dafür aber eine ausserordentlich „erschreckende“ Feststellung:

Nichts war einfach als die ersten 3 Wochen! (nicht ganz, wie geplant…)
Flughafen Hamburg: Zitat: „Werde jetzt meine letzte Zigarette rauchen“ – und was soll ich sagen? Die hat genau so wenig geschmeckt wie all die Kippen die 4 Wochen vorher – ich mochte „Lights“ noch nie…. Aber die letzte hab ich sogar nach der Hälfte „in die Tonne gedrückt“.

Pflaster hab ich erst gar nicht mit genommen, dafür aber ein Buch über Zen, ein weiteres über Zen Bogen schießen, ein Unterwassergehäuse für meine Kamera und einen nahezu „leeren“ Kopf.

Fern ab des Alltags habe ich dann keine einzige Zigarette mehr angefasst und in dem gewählten Klima (30-32 Grad, Wasser 27-29 Grad, Luftfeuchtigkeit 75-99%) war das auch überhaut kein Thema….

Jetzt, wo ich wieder zu hause bin wird es dafür wieder erwarten um so schwerer – die Gewohnheiten wollen „gelebt“ werden, aber ich wehre mich standhaft….

Mit dem Rauchen aufhören, Termin steht…

Nicht nur, das meine Mädchen danach rufen, auch bei mir ist die Einsicht da, es ist soweit: Ich höre mit dem Rauchen auf!

Am 22. Februar mache ich mich aus dem Staub: Schwimmen, schnorcheln, Hauptsache im Wasser! Flug ist gebucht und das Ziel nicht einfach, aber klar: Keine Glimmstengel mehr! Nun werde ich versuchen, den Konsum bis zum Termin deutlich zu reduzieren – keine ganz leichte Aufgabe, aber auch nicht unmöglich.

Mehr zum Thema: Das Rauchen aufhören / abgewöhnen – Nichtraucher werden.

Das Rauchen aufhören / abgewöhnen – Nichtraucher werden.

Wie werde ich zum Nichtraucher? Eine der wohl schwierigsten Aufgaben überhaupt dürfte der Nikotin-Entzug sein. Jeder Raucher steht irgendwann vor der Entscheidung: „Ich will mit dem Rauchen aufhören!“

Konzepte gibt es viele: Pflaster, Kaugummi, Hypnose – Alle Konzepte haben eines gemein: Sie stellen im eigentlichen Sinne keine ganzheitliche Lösung dar. Ich für meinen Teil habe ein Konzept für mich entwickelt, das ich zum einen schon einmal durchgeführt habe (Ja, ich bin ein paar Jahre später rückfällig geworden. Wen es wirklich interessiert: Der Grund ist im Archiv Persönliches zu finden.) und zu dem mir von einer befreundeten Ärztin gerade sagte, sie fände diese Lösung derart gut, das sie selbigen Plan gerne in ihrem Wartezimmer aushängen würde:

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