YAHOO Top Suchbegriffe 2005

Yahoo veröffentlicht seine Top Suchergebnisse in 2005 – für jeden SEO eine interessante Lektüre:

Top Suchbegriffe 2005

Unterteilt wird in Top Suchbegriff, Weibliche Stars, Männliche Stars, Bands, Aufsteiger (im jeweiligen Monat), Marken, Bilder-Suchen, Filme, Nachrichten, Naturkatastrophen, TV-Serien, Spiele und Lifestyle für Deutschland, Frankreich, USA, England, Italien, Australien und Kanada.

Hmm… irgendwie habe ich das Gefühl, ich sollte mal eine Seite für Carmen Electra optimieren… ;-)

Google Aktien eingebrochen

Gesammt-Wert aller Google-Aktien: 118 Milliarden Dollar – was für eine Summe!

Wie DPA berichtet (der Artikel ist bei www.heise.de nachzulesen) hat Google zwar seit Freitag 8,5% (das entspricht einem Wert von 11 Milliarden Dollar) verloren, ist aber immer noch mit Abstand größter Internet-Riese (eBay 63 Milliarden Dollar, Yahoo 47,9 Milliarden Dollar).

Zu dem Kurseinbruch kam es durch Intervention des US-Justizministeriums:

Das US-Justizministerium will Google zur Herausgabe von Millionen Suchanfrage-Daten aus einer Woche zwingen. Dies hat Google abgelehnt. Die Wall Street sorgte sich über die Reaktionen von Internet-Nutzern auf die Forderungen Washingtons.

Hinzu kam die Enttäuschung über die in dieser Woche vorgelegten Geschäftsergebnisse des Google-Hauptkonkurrenten Yahoo. Dies ließ an der Wall Street teilweise Befürchtungen über die Google-Zahlen für das Schlussquartal 2005 aufkommen. Sie werden am 31. Januar vorgelegt.

Berücksichtigt man nun, das Google damit 16% unter dem Höchststand vom 11.Januar 2006 liegt, dann ist bald wieder „Kaufzeit“…

Nachtrag: Was will eigentlich das US-Justizministerium mit den Daten? Eine Erklärung ist hier zu finden:

the Bush administration demanding last year that Google and other search engines turn over aggregate search information to help revive a child protection law. Google has refused to comply with the subpoena. A motion has been filed this week by US Department Of Justice to force Google to hand over the data.

In particular, the Bush administration wanted one million random web addresses and records of all Google searches for a one week period. The government apparently wants to estimate how much pornography shows up in the searches that children do.

Die Amerikaner versuchen mal wieder den Moral-Apostel zu spielen… Dabei interessant finde ich die Headline des Artikels: Bush Administration Demands Search Data; Google Says No; AOL, MSN & Yahoo Said Yes.

Wieso macht sich dann die Börse sorgen um Google, ich würde die anderen SuMas als viel kritischer „bewerten“! Wer will schon gerne seine Daten beim US-Justizministerium wissen?

Ein ´nein´ muss nicht immer ein ´nein´ bedeuten…

„Magst du mich?“ – Er sagte nein.

„Findest du mich hübsch?“ – Er sagte nein.

„Bin ich in deinem Herz?“ – Er sagte nein.

Schliesslich fragte sie:
„Wenn ich weg gehen würde würdest du für mich weinen?“

Er sagte wieder nein.

Sie wendet sich traurig ab und will davon gehen….

Er packte sie am Arm und sagte:

„Ich mag dich nicht, ich liebe dich.
Ich finde dich nicht hübsch, ich finde dich wunderschön.
Du bist nicht in meinem Herz, du bist mein Herz.
Ich würde nicht für dich weinen, ich würde für dich sterben!“

Wie wahr…

Webseiten-Optimierung mit Feedback

Eines der Haupt-Probleme bei der Webseiten-Erstellung ist das Einsammeln von Feedback! Nur sehr selten äussert sich ein Besucher dazu, wie er eine Seite findet. Das Einträge wie: „Tolle Seite, Besuch auch mal meine ….“ im Gästebuch nicht sehr aussagekräftig sind, sondern allenfalls wegen Spams in den „Rundordner“ gehören, ist wohl den meisten klar. Aber wie bekommen ich denn nun Feedback?

Eine interessante Möglichkeit bietet www.webgreenhorn.com: Nach Anmeldung erscheint die Seite im sogenannten „Showroom“ und kann nun von anderen Webmastern bewertet und vor allem mit Feedback „gesegnet“ werden. Je mehr Bewertungen und konstruktives Feedback man selbst ab gibt, um so höher rutscht die eigene Seite im Showroom nach vorn. Das Feedback andere Webmaster gibt dabei zumindest einen ersten Eindruck, an welchen Stellen man selbst noch etwas verbessern kann. Mit unter bekommt man auch sehr wertvolle Tipps (die man dann fairer weise auch mit hoher Punktzahl belohnen sollte) und kann so die eigene Seite weiterentwickeln.

Tja und „last but not least“ gibt es aus dem Showroom natürlich auch einen PR-vererbenden Backlink, der ganz sicher auch interessant ist…

Viel Erfolg bei der eigenen Webseiten-Optimierung!

Eilantrag für www.wikipedia.de erfolgreich!

Es ist schon fast zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre: Die deutsche Seite wikipedia.de darf wieder auf de.wikipedia.org weiterleiten!

Was hat das ganze jetzt gebracht??? Richter hatten zu tun, Anwälte haben verdient und… ok, die Blogger hatten ein Thema zum schreiben. Quo vadis Deutschland?

Udo Vetter wertet das Ganze als Etappensieg für Wikipedia, doch mir erscheint es eher so, als wärde hier offensichtlich, wie hilflos unser Rechtsstaat mit dem Thema Internet umgeht…

Der Vollständigkeit halber hier noch die Meldung von www.wikipedia.de:

Einstweilige Verfügung außer Kraft gesetzt:
Von wikipedia.de darf wieder auf die freie Enzyklopädie Wikipedia weitergeleitet werden

Aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Amtsgerichts Charlottenburg vom 17. Januar 2006 wurde es dem Wikimedia Deutschland e.V. untersagt, mit seiner Domain wikipedia.de auf die deutschsprachige Eingangsseite der freien Enzyklopädie Wikipedia Enzyklopädie (de.wikipedia.org) weiterzuleiten.

Unsere Anwälte haben mit einem Eilantrag bei Gericht die Einstellung der Zwangsvollstreckung aus diesem gerichtlichen Beschluss gegen Sicherheitsleistung in Höhe von EUR 500,00 erwirkt. Dies bedeutet, dass die einstweilige Verfügung formaljuristisch zwar noch Bestand hat. Bis endgültig über die Rechtmäßigkeit des Beschlusses entschieden ist, entfaltet der Beschluss aber keine Wirkung mehr für uns. Daher dürfen wir seit dem 20. Januar 2006 wieder auf die deutschsprachige Wikipedia weiterleiten.

Wir rechnen damit, dass das Gericht in der Kalenderwoche 5 über unseren Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung entscheidet, und hoffen, dass dann die einstweilige Verfügung endgültig aufgehoben wird.

Vereinzelt wurde darüber spekuliert, Wikimedia Deutschland e.V. hätte mit der vollständigen Abschaltung der Weiterleitung unter Umständen überreagiert. Dies ist nicht der Fall, wir haben uns damit lediglich an den Wortlaut der Verfügung gehalten:

Dem Antragsgegner wird es […] untersagt, die Internetadresse wikipedia.de auf die Internetadresse de.wikipedia.org weiterzuleiten, solange unter der Internetadresse de.wikipedia.org ein Beitrag vorgehalten wird, der den bürgerlichen Nachnamen des Sohnes der Antragsteller nennt.

Wikimedia Deutschland Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Berlin, 20. Januar 2006

Wir danken der Kanzlei JBB Rechtsanwälte und ganz besonders Herrn Rechtsanwalt Thorsten Feldmann für die schnelle und kompetente Hilfe.

Interessanter SEO-Test: Die Sandbox

Die Mehrheit der SEO´s (Abkürzung für engl. Search Engine OptimizerMenschen, die versuchen Webseiten einer Internetpräsenz in den Ergebnisseiten von Suchmaschinen auf den vorderen Plätzen erscheinen zu lassen, wenn Benutzer der Suchmaschine nach Begriffen suchen, zu denen diese Internetpräsenz relevanten Inhalt bietet) behauptet, das schnelles Link-Wachstum extrem schädlich sei und in die „Google Sandbox“

Dt. „Sandkasten“. Bezeichnet die These, nach der Webseiten, die neu in Google aufgenommen wurden, eine Zeit lang für ihre relevanten Suchbegriffe kein adäquates Ranking erhalten, obwohl genügend Inbound Links vorliegen.

führen würde.

Ich glaube, durch meine Aktivitäten erfülle ich gerade genau diesen Voraussetzungen:

Bericht für https://www.stephan-hertz.de

gefundene Backlinks/Domain- und IP-Diversität:
Links 170
Domains 96
IPs 80
nach Suchmaschinen:
indizierte Links indizierte Seiten
Google 10 59
Yahoo 233 21
MSN 45 209
Backlinks aufgeschlüsselt nach Google PageRank(tm)
PR 0 70
PR 1 5
PR 2 2
PR 3 3
PR 4 12
PR 5 3
PR 6 0
PR 7 0
PR 8 1
PR 9 0
PR 10 0
PageRank(tm) Vorraussage
Angezeigter PageRank 0
geschätzter aktueller PageRank 6

Vergleicht man die Zahlen mit den Zahlen, die ich erst vor wenigen Tagen veröffentlicht habe: Gute Aussichten für den PR-Update!, dann ist das eindeutig (nach vorgegebener Meinung) der Weg in die Sandbox. Somit wird meine Seite ein interessantes Objekt der Beobachtung für aktive SEO´s. Werde ich in der Sandbox verschwinden oder ist die These zumindest „mangelhaft“? Ist die These richtig, dann sind alle „interessanten“ neuen Blog´s zum Aufenthalt in der Sandbox verdammt, denn solche Blogs erhalten automatisch Backlinks, die – und das ist sicher – zu (ohne Sandbox-Effekt) höherem Ranking führen …

Noch habe ich etliche „Seiteneinsteiger“ – also User, die nicht über Links, sondern über Suchergebnisse auf meine Seite finden. ;-)

Abmahnwelle – prominentes Opfer eines deutschen Richters: wikipedia.de

Was sich deutsche Richter und Gerichte derzeit erlauben, ist echt ein Hammer! Nach der Direktorin des Sozialgerichts Bremen sorgt nun das Amtgericht Berlin für Wirbel. Seit heute ist auf www.wikipedia.de folgendes zu lesen:

Domain wikipedia.de derzeit außer Betrieb

Liebe Freunde Freien Wissens,

durch eine vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg am 17. Januar 2006 erwirkte einstweilige Verfügung wurde dem Verein Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. untersagt, von dieser Domain auf die deutschsprachige Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia (wikipedia.org) weiterzuleiten.

Wir lassen derzeit durch unsere Rechtsanwälte alle möglichen Schritte prüfen, um Ihnen schnellstmöglich wieder einen unkomplizierten Zugang zur freien Enzyklopädie Wikipedia zu bieten. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir aus rechtlichen Gründen bis auf Weiteres keine weiteren Stellungnahmen in dieser Sache abgeben werden.

Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.
Berlin, 18. Januar 2006

Hintergrund der einstweiligen Verfügung ist die Nennung des Reallife-Namens des Hackers Tron auf einer von über 100.000 Seiten. Die Klage, die zu der einstweiligen Verfügung führte, wurde von den Eltern Trons eingereicht. Der Witz bei der Angelegenheit: Wie der Markenblog berichtet Marke TRON – zur wikipedia.de Abschaltung ist „Tron“ als Marke registriert worden:

Der Hacker Tron ist im Oktober 1998 in Berlin gestorben. Am 27.08.1999 wird die Wortmarke TRON (Registernummer 39952658) angemeldet. Die Marke beansprucht Schutz in den Nizzaklassen 38, 39 und 42 für die Dienstleistungen:
Telekommunikation; Veranstaltung von Reisen; wissenschaftliche und industrielle Forschung; Erstellen von Programmen für die Datenverarbeitung

Inhaber der Marke ist Herr Ivo Floricic aus Berlin. Laut wikipedia.org ist Floricic auch der Nachname Trons.

Sind die Leute einfach nur zu unwissend, was solche Eingriffe in des Internet auslösen, oder handelt es sich in diesem Fall um eine wohl überlegte Marketing-Strategie und unsere Gerichte lassen sich verantwortungslos mit hineinziehen?

Ein teurer EDV-Bücher-Tipp…?

Auf der Suche nach „neuen Erkenntnissen“ bin ich gerade auf die Seite von Dirk Niemeier (blog.antikoerperchen.de) und seinen Blog gestoplert. Im Beitrag vom 5.Januar Empfehlung: Günstige EDV-Bücher bei Terrashop empfiehlt er einen Blick auf http://www.terrashop.de und was soll ich sagen? Ich hatte binnen wenigen Minuten über 100,- € im Einkaufskorb… Allerdings für EDV-Bücher, die sonst gut das dreifache kosten dürften!

Firefox erreicht 20 Prozent Marktanteil in Europa

Gerade bei heise.de gefunden:

Der Standalone-Webbrowser der Mozilla Foundation, Firefox, hat in Europa mittlerweile einen Marktanteil von 20 Prozent erreicht. Das haben die französischen Web-Beobachter von XiTi errechnet. In der Einzelrangliste laut Stichprobe vom 8. Januar, die am 9. Januar noch einmal überprüft wurde, ist weiterhin die Akzeptanz in Finnland am höchsten, nämlich mit 38,39 Prozent. Im Mai vorigen Jahres betrug der Prozentsatz noch 30,91 Prozent. In Deutschland, das hinter Slowenien auf Platz 3 rangiert, hat Firefox 30,27 Prozent Anteil gegenüber 22,89 Prozent im Mai 2005.

Fein, dann können wir Webdesigner bald auf Sonder-CSS für den IE verzichten!!! ;-)

Den ganzen Artiken gibt es auf www.heise.de.