Google und die US Geheimdienste

Michael Hampton von homlandstupidity.us stellte schon im Januar dieses Jahres eine interessante Empfehlung für Terrorist ins Web, doch lesen Sie selbst:

If you are extremely concerned about the possibility that your private browsing information is going to wind up in the hands of U.S. intelligence agencies, you can throw a spanner in the works by blocking cookies from the following domains: google.com, googlesyndication.com, google-analytics.com, and your country-specific Google domain (e.g. google.co.uk). If you actually use Google services, such as Google Mail, then this obviously will prevent you from using those services.

Even with cookies blocked, a limited amount of user tracking is possible, so unless you really are a terrorist, it probably isn´t worth the trouble. I still have all of my Google Cookies. Then again, I already know they´re watching me!

Mich würde es jedenfalls nicht weiter wundern, wenn die US-Geheimdienste tatsächlich auf den umfassenden Datenbestand von Google zurück greifen könnten. Gleichwohl werde ich es wie Michael Hampton halten und mir keinerlei Mühe geben, etwas zu „verheimlichen“ – mit dem Problem haben sich wohl nur potentielle Straftäter herumzuschlagen…

Then again, I already know they´re watching me!

Geographie für Fortgeschrittene

Die Geographie einer Frau

Im Alter zwischen 18 und 21 ist eine Frau wie Afrika oder Australien. Sie ist zur Hälfte entdeckt, wild und von natürlicher
Schönheit mit Buschland um die fruchtbaren Deltas.

Im Alter zwischen 21 und 30 ist eine Frau wie Deutschland oder Japan. Komplett erschlossen, sehr gut entwickelt und offen für den Handel speziell mit Ländern die Geld oder Autos haben.

Im Alter zwischen 30 und 40 ist eine Frau wie Indien oder Spanien. Sehr heiß, entspannt und sich ihrer eigenen Schönheit bewusst.

Im Alter zwischen 40 und 45 ist eine Frau wie Frankreich oder Argentinien. Sie wurde während des Krieges teilweise zerstört, kann aber immer noch ein warmer und wünschenswerter Ort zum besuchen sein.

Im Alter zwischen 45 und 50 ist eine Frau wie Jugoslawien oder der Irak… Sie hat den Krieg verloren und wird von vergangenen Fehlern geplagt. Massiver Wiederaufbau ist jetzt nötig.

Im Alter zwischen 50 und 60 ist eine Frau wie Russland oder Kanada. Sehr weit, ruhig und die Grenzen sind praktisch unendlich aber das frostige Klima hält die Leute fern.

Im Alter zwischen 60 und 70 ist eine Frau wie England oder die Mongolei… Mit einer glorreichen und alles erobernder Vergangenheit aber ohne die gleiche Zukunft.

Nach 70 werden Frauen wie Albanien oder Afghanistan. Jeder weiß wo es ist, aber keiner will hin.

DIE GEOGRAPHIE EINES MANNES
Im Alter zwischen 14 und 70 ist ein Mann wie die USA… – regiert von einem Dödel.

Holland vs. Niederland

Fußball? Bildungsnotstand? Was´n das?

Hörst Du: https://www.stephan-hertz.de/bilder/2006/07/holland-niederlande.mp3

Aber Hauptsache, Amsterdam ist ein Stadtteil von Hamburg, die Niederländer leben in England, die Holländer sind nicht Teil der EU und irgendwo anders leben dann auch die Engländer… – oder etwa nicht????

Quelle: via www.meiersonline.de

Es gibt übrigens nur einen „echten“ Zusammenhang, in dem Hamburg und Amsterdam gemeinsam erwähnt werden (sollten) – aber das hat dann auch noch was mit Venedig zu tun: Guggs Du Hamburg.

Schmackofatz und Himbeertoni

Ich habe gerade einen Link für die Modellbau-Stadt Knuffingen auf fnetwork Internetkatalog angemeldet und bin dabei über die Seite von Sebastian Stanger auf eine spannende Seite gestossen.

Auf seiner Seite beschäftigt sich Sebastian mit den Begriffen Schmackofatz und Himbeertoni (anscheinend ein Test zur Suchmaschinen-Optimierung). Und so bin ich dann bei der Google-Suche nach dem Begriff Schmackofatz auf eine gleichsam witzige wie unterhaltsame und umfangreiche Internetseite gestossen: Der Assoziations Blaster.

In den letzten 24 Stunden kamen zum Assoziations-Blaster 173 Assoziationen und 7 neue Stichwörter hinzu. Damit sind im Moment 690482 Texte zu 53932 Stichwörtern vorhanden.

Die Datenbank-Anwendung enthält unter anderem den Begriff Schmackofatz. Zu jedem gespeicherten Begriff können Kommentare geschrieben werden, deren einzelne Wörte wiederum auf die entsprechende Begriffsseite Cross-Verlinkt sind, so daß eine sehr intensive interne Verlinkung entsteht.

Da hat jemand das Thema Onpage-Optimierung wirklich übertrieben verstanden :-D.

Im Gegensatz zu Schmackofatz liefert der Assoziations-Blaster für das Wort Himbeertoni übrigens keine Seite… ;-)

Headline-Optimierung für Suchmaschinen und User: Inverses Cloaking

Nun bekommen also Suchmaschinen-Optimierer langsam aber sicher Konkurrenz. Zu „erstaunlichen neuen Erkenntnissen“ kommt Spiegel.de in seinem Artikel: OPTIMIERTE NACHRICHTEN: Google statt Witz:

Was eine gute Überschrift auszeichnet, darüber wird bei Journalistenseminaren ausgiebig gestritten. Die einen stehen auf Sprachspiele, die anderen auf freche, direkte Ansprache. Nachrichtenschreiber mögen’s hingegen eher klar und sachlich. Der Streit ist lösbar – zumindest wenn man die Texte online publizieren will und auf eine große Leserschaft zielt. Denn dann sollten die Headlines möglichst auf die Belange von Nachrichten-Suchmaschinen optimiert werden, damit sie leicht gefunden werden.

In dem Zusammenhang habe ich in einem einschlägigen Forum eine interessante Überlegung gefunden: Sind wir bald soweit, das wir „inverses Cloaking“ benutzen?

Zuerst einmal: Was ist Cloaking?

Cloaking nennt man die Technik, einer Suchmaschinen Inhalte zu zeigen, die man dem Leser einer Seite nicht zeigt. Ein perfektes Beispiel hatte BWM auf seinen Doorway-Seiten geliefert: Doorway pages von BMW, das Google-AUS! SEO nun auf Jobsuche?. Während der User mittels Java-Script auf die BMW-Hauptseite weiter geleitet wurde, bekamen Suchmaschinen eine „Anhäufung“ von Begriffen „serviert“, um eine Relevantz zu verschiedenen Begriffen (z.B. Gebrauchtwagen) festzustellen.

Inverses Cloaking“ bezeichnet das Gegenteil: Man zeigt dem User einen Inhalt, den Suchmaschinen gar nicht erst sehen. Das ganze funktioniert z.B. über Grafik, die ganz normal auf der Seite mit ausgegeben wird. Da Suchmaschinen aber Inhalte einer Grafik (eines Bildes) nicht erfassen könne, kann man so einen Titel zusätzlich angeben, der interessanter als die „Keyword-Optimierung“ für die Suchmaschine wirkt.

Wird dieser zweite Titel in der Description mit eingebaut, dann findet sich der Text sogar in den Suchmaschinen-Ergebnissen wieder (um den Suchenden anzusprechen), hat aber lange nicht die „Relevanz“, die durch die eigentliche Keyword-Optimierung erreicht wird.

Ist das wirklich die Zukunft? Wer weiss…

Lesenswert: Ein Interview mit Danny Sullivan

Karsten Windfelder hat Danny Sullivan (Suchmaschinenexperte) auf der SES2006 interviewt und in seinem Blog hinterlegt: Suchmaschinenoptimierung, Interview mit Danny Sullivan (den Blog gibt es leider nicht mehr).

Wenn du eine Website mit starkem Content betreibst, eine Website, die für echte Inhalte bekannt ist, die nicht nur verkaufen will, wird sich das langfristig für dich auszahlen. Besonders wenn man betrachtet, dass die Suchmaschinen immer wieder ihre Algorithmen ändern werden.

Wahre Worte, Herr Sullivan!

Kettenbriefe müssen unbedingt weiter geleitet werden!

Ich leide unter einigen sehr seltenen und natürlich tödlichen Krankheiten:
schlechte Prüfungsergebnisse, extreme Jungfräulichkeit und Angst davor, entführt und durch einen rektalen Starkstromschock exekutiert zu werden, weil ich circa 20 Millionen Kettenbriefe nicht weitergeleitet habe.

Kettenbriefe von Leuten, die tatsächlich glauben, daß – wenn man diese Briefe weiterleitet – dieses arme kleine Mädchen in Russland, das mit einer Brust auf der Stirn geboren wurde, genug Geld für den rettenden OP zusammenbekommt, gerade noch rechtzeitig, bevor die Eltern es an eine ‚Freak Show‘ verkaufen. Glaubst Du wirklich, dass Bill Gates oder AOL Dir und jedem, der ’seine‘ Mail weiterleitet 100 Dollar geben wird? Recht hast Du, das glaube ich nämlich auch…

Um es auf den Punkt zu bringen: Dieses Mails sind ein großes „Du Idiot“ an all die Leute da draußen, die nichts besseres zu tun haben. Vielleicht wird sich der böse Kettenbrief-Kobold in meine Wohnung schleichen und mich sodomieren während ich schlafe. Sodomieren, weil ich diese Kette unterbrochen habe, die im Jahre 204 begonnen hat, von irgendeinem dem Kerker entronnenen Kreuzritter nach Europa gebracht wurde, und die, wenn sie es ins Jahr 2800 schafft, einen Guinness-Buch Eintrag erhält. „Kettenbriefe müssen unbedingt weiter geleitet werden!“ weiterlesen